Kryptowährungen sind längst in der Fallbearbeitung angekommen. Die Anzeige wegen Anlagebetrugs mit Zahlungen an eine Trading-Plattform. Die Wohnungsdurchsuchung, bei der ein Zettel mit zwölf handgeschriebenen Wörtern am Kühlschrank hängt. Der Verdachtsfall in der Bank, bei dem ein Kunde binnen drei Wochen 45.000 Euro an eine Kryptobörse transferiert. Wer solche Sachverhalte bearbeitet, braucht kein Informatikstudium. Ein belastbares Grundverständnis genügt, um die richtigen ersten Schritte zu gehen und die richtigen Fragen zu stellen.

Dieses Whitepaper erklärt die Grundlagen so, dass sie hängen bleiben: mit Bildern aus dem Alltag, mit frei erfundenen, aber realitätsnahen Fällen und mit Schaubildern zum Wiedererkennen. Am Ende stehen eine Checkliste für die ersten 24 Stunden und ein Glossar mit den 20 wichtigsten Begriffen.

Die Blockchain zeigt das Wohin, die Börse kennt das Wer.
Die 12 Kapitel
  1. 01Warum dieses Papier: Krypto ist Alltag geworden
  2. 02Was eine Blockchain ist: das gläserne Kassenbuch
  3. 03Eine Transaktion lesen: fünf Angaben, die alles sagen
  4. 04Zwei Buchungslogiken: Geldscheine gegen Girokonto
  5. 05Wallet, Private Key, Seed Phrase: der Generalschlüssel
  6. 06Adressen erkennen und im Block Explorer prüfen
  7. 07Pseudonym, nicht anonym: warum die Spur nie verschwindet
  8. 08Muster der Verschleierung: Peel Chain, Mixer, Chain Hopping
  9. 09Die Börse als Schlüsselstelle: KYC und Auskunftsersuchen
  10. 10Ein Fall von Anfang bis Ende: „Sandra M. und die Trading-App“
  11. 11Checkliste: die ersten 24 Stunden
  12. 12Glossar: 20 Begriffe, die man kennen muss

Geschrieben ist das Papier für Polizeibeamte im Streifen- und Ermittlungsdienst, Staatsanwälte, Finanzermittler sowie AML- und Compliance-Verantwortliche bei Banken, Fintechs und Zahlungsdienstleistern. Ein durchgehendes Fallbeispiel führt vom ersten Kontakt über die Einzahlungen bis zu Auswertung und Sicherungsmaßnahmen. Sämtliche Fallbeispiele, Namen und Beträge sind frei erfunden.

Alle Inhalte sind rein privater Natur. Ich schreibe hier als unabhängiger Experte und Publizist (Art. 5 GG). Meine Beiträge sind keine offiziellen Stellungnahmen einer Behörde und ersetzen keine Rechtsberatung.